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Hier gelagen sie zu den Unterkapiteln! ( der Reisebericht wird bald auch in englischer Sprache erscheinen) (This traveling impressions will come soon in english language) Am Sonntag dem 29.07.2001 ist es soweit. Der Bus ist schon kurz vor Kapstadt auf einem Containerschiff und die beiden Protagonisten der Reise starten ab Flughafen Düsseldorf ins nächste Abendteuer Afrika 30.07.2001 Capetown, South - Afrika (Süd Afrika) Am Montag Morgen landet die Maschine auf dem International Airport Capetown. Ab geht es in den Backpacker in der Nähe der Waterfront. Die Sonne scheint und es herrscht eine angenehme Temperatur von 27°C. Was will man mehr. Auf geht es zur Waterfront um erst einmal zu entspannen. Bis Bald Hans Martin und Susanne. Wir sind in Capetown angekommen. Es ging alles sehr reibungslos und wir haben den Flug gut aber müde überstanden.
Die erste Überraschung: Nicht nur Düsseldorf hat ein neues Flughafengebäude, sondern auch Capetown, wenn auch nicht soooo pompoes, aber es blinkt und blitzt genauso. Ja, und dann der Winter hier. Wir kommen aus dem heissen Sommer in Europa in den genauso heissen Winter in Südafrika, man glaubt es kaum. Die Schneeglöckchen blühen, du kannst Osterglocken kaufen nur an den Bäumen scheint irgend etwas nicht zu stimmen, sie sehen ganz kahl aus wie bei uns im Winter, und dann fällt es uns ein, es ist ja tatsächlich Winter. Was uns sonst aufgefallen ist nach unserem letzten Besuch vor 1 1/2 Jahren. In er City in Capetown und an der Waterfront, wir sehen vielmehr Schwarze einkaufen und bummeln und nicht nur an ihren Ständen ihre Sachen verkaufen oder im einfachen Dienstleistungsgewerbe arbeiten. Es scheint uns so zumindest hier in Capetown, dass das Miteinander immer selbstverstaendlicher wird. Allerdings in den Restaurants essen ueberwiegend Weisse und trinken ihre Biere. Ben, ein schwarzer Taxidriver ist sehr daran interessiert, wo wir herkommen und wie lange wir in Südafrika sein werden, und als wir ihn fragen wie es ihm geht, strahlt er übers ganze Gesicht und sagt: I am free, I am free, I can think what I want, I can say what I want, I can feel what I want, to be free that's the best you can have. Und dann sagt er: Es war und ist wie der Auszug der Kinder Israels aus Ägypten. es ist einfach wundervoll. Und ihr seht, wir bauen etwas Neues auf. Das Bauen ist auch wortwörtlich zu nehmen.
An der Waterfront Richtung Hafen bauen sie ein riesiges neues Congresszentrum, es entsteht ein grosses Multimediazentrum fuer Robbenisland und vieles mehr. Auf dem Rückweg von Milnerton, wo das Office von Transworld Cargo, der Reederei ist, mit der unser Auto ankommen soll, fährt uns ein Weisser zurück. Er ist der Meinung, dass die Veränderungen in Südafrika nicht aufzuhalten waren, nach dem die Umbrüche in Russland und Europa die Weltlage veränderten. Aber er wolle nicht beurteilen, ob das, was hier im Lande geschehen ist, richtig oder falsch sei. Wir haben unser Auto. Gestern, also am
Donnerstag vormittag haben wir es am Hafen abholen
können. Es ist gesund und munter, wir sind einkaufen
gegangen und nun sind wir startbereit zur ersten Etappe
mit unserem Auto. Das heisst, wir starten nach Fishhoek
an der False Bay, auf der Caphalbinsel und werden von
dort noch einiges unternehmen auch hier in Kapstadt.
Unseren Backpacker hier in Capstadt können wir nur
empfehlen. Also, zuerst einmal allen ganz herzlichen Dank fuer die E-mails . Wir haben uns fast eine Stunde an euren Nachrichren erfreut.Das letzte Mal in Swellendam hatten wir riesigen Aerger mit dem dortigen Computer. Heute geht es hoffentlich besser. Das Wichtigste: es geht uns nach wie vor gut, um nicht zu sagen hervorragend. Das Wetter ist fuer uns optimal. Wir haben alles. In der Nacht Frost bis minus 5 Grad, tagsueber bis zu 27,5 Grad. Machmal ist der Himmel absolut blau, manchmal mit schoenen weissen Wolken , heute morgen war der Himmel bedeckt, aber jetzt scheint wieder die Sonne und Regen hatten wir auch schon ein bisschen. Das Essen: Gestern haben wir zum ersten Mal gebraait(gegrillt), riesige T-Bone Steaks, bei uns nicht zu bezahlen, hier spottbillig, mit Nederburg Rose Wein oder auch Windhoek Lager sehr zu empfehlen. Essen waren wir auch schon, wir haben ueberlegt, wann wir das letzte Mal so himmlisch gegessen haben auswaerts(Springbock, Strauss,Beef). Allerweltssachen machen wir natuerlich auch, wie schlafen, duschen, zaehenputzen, abwaschen, ein bisschen waschen, und einkaufen und tanken. Und dann gibt es natuerlich die absoluten Highlights| Auf der Caphalbinsel, von Fishoek an der Falsebay: es war eigentlich wieder nicht zu glauben, dass wir am Kap der guten Hoffnung stehen
in Afrika, das mit dem Stehen war
ein bisschen schwierig, es war ein solcher Sturm bei
super Sonne, dass selbst wir nicht Leichtgewichte uns
kaum auf den Fuessen halten konnten, und wahrscheinlich
die Photos alle verwackelt sind. Auf dem Tafelberg waren
wir, unglaublich das sich drehende cable car, und eine
super Sicht, und dann in Robben Island. Wir sind sehr
froh, dass wir vorher das Buch von Nelson Mandela gelesen
hatten, der lange Weg zur Freiheit, solltet Ihr auch ohne
RobbenIsland tun, beeindruckend der Guide im Prison, der
selbst als Politischer dort 10 Jahre verbracht hat. Es
kam mir vor als berichte er aus deutschen
Konzentrationslagern, zumindest was wir davon wissen. Und
dann ging es on the road nach Norden, ueber Swellendam,
Oudtshorn, Beaufort West, Prieska und jetzt sind wir in
Upington. Besonderes: das Einfache, wir haben die ersten
Tiere gesehen, im Bontebocknationalpark, Bontebocks,
Hartebeests(Kuhantilopen) Im Karoonationalpark, Hartebeest,
wunderbare Springboecke, meine besonderen Lieblinge,
Bergzebras und Strausse, wilde. Ein besonderes Erlebnis:
beim Fahren entdeckte Hans Martin, wer sonst, eine
Riesenschildkoete, wir haben, angehalten, sie war
wirklich riesig, ganz grau, sehr alt und nach unserem
Eindruck sehr weise. Bleibt alle gesund und seid herzlichst gegruesst von Susanne und Hans Martin Wir sind ziemlich k.o. nach den letzten 5
Tagen und wir sind heilfroh, dicke Schlafsaecke zu haben,
die bis 10 Grad unter Null waermen. Nicht ganz so hoch
waren die Minusgrade in der Nacht. Die Suedafrikaner
laufen mit dicken Strickmuetzen, dicken Handschuhen und
gefuetterten Schuhen morgens herum, das sieht fuer uns
sehr witzig aus, zumal kurze Zeit spaeter wenn die Sonne
richtig aufgegangen ist, es schnell sehr warm wird und
tagsueber bis auf 25 -27 Grad ansteigt. Wie Ihr daraus
ersehen koennt, stehen wir - sicher ueberraschend fuer
viele von Euch - sehr frueh auf, zwischen halb sieben und
sieben , und - wir gehen in der Regel sehr frueh ins
Bett- zwischen neuen und halb zehn abends. Umgekehrte
Welt eben. Schon ganz schoen zu verkraftende
Temperaturunterschiede. Dabei ist die Luft ganz trocken,
was uns gut tut, nur unseren Fingenaegeln nicht, die
brechen ganz schoen zusammen. Wo waren wir also ? Wir
waren im Kalahari Gemsbock Nationalpark oder jetzt richtiger
Khagaladi Transfrontier Park. Die neue Benennung sagt aus,
dass dieser Park ueber die Grenze zwischen Suedafrika und
Botswana hinausgeht und beide Laender ihn zusammen
unterhalten. Er liegt 250 km noerdlich von Upington und
je weiter wir in den Norden kamen, desto phantastischer
wurde die Landschaft, rote Sandduenenketten, mit
hellgruenen Grasbuescheln, kleinen Straeuchern und wie
hingemalt hier ein Baum und dort ein Baum. Zwischen den
Huegelketten sanfte Taeler in allen Gruen und
hellgelbfarben alles wie gemalt und natuerlich wieder
alles in einer unendlichen Weite. Wenn wir Poeten waeren,
wuerden wir wohl pausenlos Gedichte schreiben. 60Km vor
dem Park geht's dann ab auf die Piste, und was fuer eine :
Wellblech oder Waschbrett in der rappeligsten Art, selten
ein Stueck festgefahrener glatter Sand und das Auto
quietschte und rappelte und stoehnte, und unsere Nerven
sind jedenfalls gegenueber denen der Suedafrikaner
laengst nicht so gut, wir entschlossen uns jedenfalls an
den schlimmen Stellen schritt zu fahren um dem
droehnenden Geklapper zu entkommen.
afrikanische Wildkatze (sieht aus wie Merlin) und.... Und die Landschaft ist wirklich fast unbeschreiblich, weite Flusstaeler - trocken - Baueme, gruene und abgestorbenene mit den bizarresten Formen rote Erde, Duenen, ..... Und einen superschoenen Abend haben wir am letzten Tag mit unseren Campingnachbarn verbracht, die mit einem Glas Wein zu uns rueber kamen und natuerlich erst, wo wir herkommen und unser Auto, was uns zu ganz vielen Gespraechen verhilft, denn es faellt ja auf und so etwas gibt es hier ja nicht - ja, das waren ganz offene weitsichtige weisse Suedafrikaner, die davon ueberzeugt sind, dass Suedafrika es schaffen wird, sowohl im Miteianander wie wirtschaftlich, die nicht einseitig die Kriminalitaet den Schwarzen zuordnen, sondern es als ein Problem von Schwarzen und Weissen ansehen. Ihre Kinder 12 und 16 lernen in der Schule Xhosa, ihre Muttersprache ist Afrikaans und Englisch sprechen sie natuerlich auch. Es war noch viel mehr, aber das fuehrt zu weit. Den ganzen Abend Englisch, auch das ist anstrengend fuer uns. Aber es war toll. Wenn es klappt, haben sie uns eingeladen , sie in Capetown zu sehen. Gestern nachmittag sind wir dann also wieder hier gelandet, und zu allererst zu Pick und Pay, um unsere sehr geschmolzenen Vorraete wieder aufzufuellen. Dann auf den uns schon bekannten Campingplatz mit der Palmtreeallee. Bevor das naechste Highlight, die Augrabiefaelle anstehen, machen wir einen Tag Pause und Nichtstun und mich erholen von dem Schrecken, dass mir gestern in meinen Orangensaft eine Biene reingeflogen ist und als ich trinken wollte, sie mich in die Lippe gestochen hat, der Stachel sass Gott sei Dank nicht sehr fest und Hans Martin hatte die glorreiche Idee mit einer eiskalten Windhoekbierdose diese kuehlend auf die Lippen zu druecken Es ist alle gut gegangen. Also bis demnaechst. Wenn jemand etwas zu fragen hat, kann er uns ja emailen. Bye, bye, und tschuess und tot ziens Susanne und Hans Martin Was macht man an einem Tag, an dem der Winter in Suedafrika zuschlaegt und alle Ueberlegungen vom Vortag zu nichte macht. Es ist nicht nur nachts kalt, sondern auch tagsueber nicht ueber 5 Grad, der Himmel ist total wolkenverhangen, wie bei uns im November und es nieselt hin und wieder und regnet. Also , wir fragen, ob es in dieser Stadt oder besser Dorf Calvinia - Ihr hoert bzw.lest richtig, das Dorf ist nach Johannes Calvin benannt - ein Innetcafe gibt. Da sitzen wir nun und es ist der beste Computer, den wir bis jetzt vorgefunden haben. Also, wir sind ganz happy ueber die vielen E-mails, die wir bekommen und die vielen Leser unserer Website. Das freut uns natuerlich sehr und es macht auch Spass Euch weiter zu berichten. Seit unserer Kalahari Gemsbock Safari hat sich schon wieder viel getan. Das naechste Highlight waren die Augrabies Waterfalls, ungefaehr 150 km westlich von Upington, im Augrabies Waterfall Nationalpark. Der Orange River hat sich hier eine tiefe Schlucht gegraben und faellt hier rauschend in die Tiefe. Dazu hat er viele Nebenrinnen geschaffen mit vielen kleinen Nebenwasserfaellen. Klippschliefer spielen zu Massen auf den Wiesen und liegen faul in der Sonne auf den Felsen herum . Klippspringer begegnen uns und Hans Martin wird es auf einer einsamen Wanderung, die ich schon ahnenderweise nicht mit gemacht habe, etwas mulmig zumute vor den nicht gerade friedlich blickenden Baboons. Er kommt heil, aber schweissgebadet von der anstrengenden Wanderung durch Schluchten und ueber Wasserlaeufe zurueck.Und dann geht's weiter. Wir wollen, vor allem ich, unbedingt ins Namaqualand zur Wildbluemenbluete.
Dazu sollte man wissen, dass das Namaqualand, im nordwestlichen Suedafrika , eine Halbwueste ist und es hier nur ganz, ganz wenig regnet.
Es ist also nicht gesagt, wenn man im August bis Mitte September hierher faehrt, dass man auch wirklich Wildblumen zu sehen bekommt, denn die Voraussetzung ist, dass es vorher auf alle Faelle regnet. Wir haben Leute gesprochen, die die letzten Jahre hintereinander hierher gefahren sind und nichts war. Und wir? Es ist unbeschreiblich. Seit 40 Jahren, erzaehlen die Menschen, hat es nicht eine solche Explosion der Blumen hier gegeben. Und wir zweifeln nicht daran. Es ist adisisch, wunderbar, ein Spektakel der Natur, riesige Flaechen leuchten dunkel oder heller orange, gelb, blau, weiss, purpur, ocker, rot, oder alles durcheinander oder in Streifen hintereiander und wieder wie fuer Afrika typisch, unendlich oder so weit das Auge reicht.Soviel Schoenheit ist wirklich kaum zu verkraften und man ist atemlos. Um dieses adies ein wenig festzuhalten, habe ich fast alle meine Filme verkipst. Im Skilpad Natur Reserve haben wir fast einen ganzen Tag zugebracht, laufenderweise. Aber auch beim Fahren am Strassenrand kommst Du eigentlich nicht weiter, weil immer wieder die die Blumen uns in ihren Bann ziehen. Nur wenn die Sonne scheint, oeffnen sie ihre Blueten voll und das auch nur von ca 11 bis 15,00 Uhr.Aber mehr verkraften wir auch gar nicht. Dazu kommt eine ungeheure Vielfalt unterschiedlicher Blumen. Und das meint wohl auch der "liebe Gott ". Heute vor 2 Tagen, hat Gott beschlossen , es regnen zu lassen , das ist fuer die Blumen gut, weil sie dann laenger bluehen und nicht von der Sonne verbrannt werden und fuer uns wurde dieser Tag zu einem richtigen Abenteuer, das wir dank Hans Martins Fahrkuensten und unserem Allradbus gut ueberstanden haben.Eine Nebenstrasse, sprich Piste, durch die Berge mit mehreren Paessen - etwa hundert Kilometer weit - bei immer glitschigerem Untergrund brachte uns nach 6 Stunden und 19kmh Durchschnittsgeschindigkeit dann doch an unseren naechsten Zielort. Der erste wirkliche Einsatz unseres
neuen Busses mit Allrad, nicht Sand, sondern Schlamm war die
Bewaehrungsprobe. Ich war k.o. und Hans
Martin war k.o. vom konzentrierten Fahren. Trotz
Dauerregen haben wir aber auch auf dieser Fahrt riesige
Blumenflaechen bewundern koenen. Inzwischen haben wir
zwei weitere ernsthafte Einladungen bekommen. Einmal von
zwei jungen Farmerfamilien, sie auf ihrer Farm zu
Also bis dann, Susanne und Hans Martin
Wenn wir so weiter machen wie in den letzten 3 Wochen, befuerchten wir schon, dass wir weder im Krueger National Park ankommen geschweige denn bei den Viktoria Faellen je anlangen. Das haengt damit zusammen, dass alles, Landschaften, Tiere und nicht zuletzt die Menschen so spannend sind, dass wir nichts auslassen wollen. Also sind wir sehr flexibel und entscheiden von Tag zu Tag, was wir jetzt tun. Manchmal ist es auch das Wetter, das uns dazu zwingt. Das letzte Mal habt Ihr was aus Calvinia von uns gehoert.Da mussten wir zum Leidwesen von Hans Martin schon darauf verzichten auf einer Gravelroad ueber die Paesse nach Wuppertal zu fahren, es hatte zuviel geregnet, und die Einheimischen warnten uns. So sind wir von dort ueber Clanwilliam direkt an die Westkueste nach Lambertsbaai gefahren auf den Campingplatz mit Meerblick und haben dort uns die im Deutschen sogenannten Toelpel
beguckt, die so heissen, weil sie beim Landen immer auf den Bauch platschen, urkomisch, und die dort mit Kormoranen zu tausenden auf einer Vogelkolonie wohnen. Und hier erschreckte uns am fruehen sonnigen Sonntagmorgen zum ersten Mal der Freudenschrei unseres Campingnachbarn: ein Wal, ein Wal. Aber zunaechst geht es weiter auf der Weinstrasse Suedafrikas, wo die meisten der weltberuehmten und wunderbaren Weine dieses Landes herkommen, an denen wir uns natuerlich bei Spottpreisen abends laben. In den Weinorten stehen teilweise ganze Strassen mit ihren Hauesern im kaphollaendischen Stil unter Denkmalschutz. Die Weissen wissen zu arbeiten und zu leben.! In dieser Gegend liegen auch riesige Citrusplantagen, wo die Orangen und Zitronen gerade reif sind und viele Obstplantagen, wo die Baueme aber fast alle noch kahl sind. Dann sind wir in Gordensbaai an der Suedwestkueste. Von dort geht es weiter an der Kueste nach Hermanus, Pearlybeach mit seinen Supermuscheln, Cape Aghulhas, dem wirklich suedlichsten Punkt Afrikas, von hier sind es noch 6000 km zum Suedpol. Stueckchen fuer Stueckchen robben wir an der Kueste weiter bis hierher nach George. Dieser Absatz ist fuer die Geographenfans gedacht. Die Highlights dieser Strecke waren die Wale, die Menschen und eine absolut suesse handbetriebene Faehre ueber den Breede Rivier, die noch einzige in Suedafrika, Die Wale:
sie sind wirklich beeindruckend, ein Wal ist 10mal so
schwer wie ein Elefant und es ist schon irre, wie diese
schweren Tiere elegant aus dem Wasser springen oder mit
ihrer Fluke winken. Wie Ihr seht, bin ich ganz schoen
gebildet, aber dieses Wort habe ich gerade zum ersten Mal
gehoert, Hans Martin weiss so was natuerlich immer. Diese
Wale kommen zwischen Juli und November von der Antarktis
hier in die Buchten der Suedkueste geschwommen, um hier
ihre Babies zu bekommen, und wenn es ihnen dann im
November hier zu warm wird, schwimmen sie wieder zurueck.
Wir sind schon richtige Koenner im Walbeobachten
geworden. Meist entdeckt man sie wie schwere dunkle
Holzstaemme an der Wasseroeberflaeche. Marilyn, Jan,
Herbert und Susanne. In Hermannus, dem Walort schlechthin
haben wir uns den Luxux eines Guesthouse und Backpackers
gegoennt, das Zoete Inval, . Susanne, eine junge Frau aus
Stade und Goldschmiedin ist seit fast einem Jahr in
Namibia und Suedafrika, aber ihre Geschichte ist eine
eigene. Herbert, 32, deutscher Justizbeamter aus
Westfalen travellete vor 4 Jahren 2 Jahre durch's
suedliche Afrika und hat beschlossen, ganz privat im
nagegelegenen Township von Hermanus einen Kindergarten zu
bauen, d.h. gebaut haben ihn die Leute selbst und seinen
jaehrlichen Urlaub verbringt er hier, um zu sehen, wie es
den Kindern geht und was weiterhin noetig ist zu tun. Wir
haben durch ihn die Moeglichkeit, einen Vormittag in
diesem Township zu verbringen. Wer ueber das Projekt von
Herbert mehr wissen will, der kann sich bei uns melden,
um mehr Informationen zu bekommen. Marilyn, die dieses
Guesthouse zusammen mit ihrem Mann managt, arbeitet auch
ehrenamtlich mit den Menschen im Township. Das alles sind
sehr duerre Worte, die weder die Athmosphaere wiedergeben
noch wie beeindruckend das alles fuer uns ist, wir
beschliessen aber, noch einen Tag laenger zu bleiben und
Also bis die Tage, Susanne und Hans Martin Ja, es ist Fruehling, die Forsythien ,
Blauregen, Obstbaueme, Laubbaueme, alles gruent und
blueht und natuerlich das, was hier sowieso ganz anders
ist, die Aloen, unsere Sommerblumen, die Kalla, Ihr wisst
doch, diese weissen, furchtbar steifen und steril
wirkenden Blumen, die bei uns als besondere Blume von
besonders edlen Leuten zu besonders edlen Anlaessen
verschenkt werden, ist hier eine Feld-Wald und
Wiesenblume und ueberall, wo sie etwas Wasser bekommt, an
Teichen, Strassengraeben macht sie sich breit,
massenweise. So kann man sich im Edlen taueschen.
Highlights: An der Gartenroute waren es die hinreissend
liegenden Campingplaetze direkt am Meer und der
Tzitzikama Naturalpark mit seiner super Haengebruecke und
die super Muscheln. Kein Highlight dort war das Wetter,
wie bei uns in einem schlechten Sommer an der Nordsee,
allerdings mit unglaublich hohen Wellen. Aber seit wir
das Meer verlassen haben, ist Afrikawetter.
Macht's alle gut. Susanne und Hans Martin Seit Ficksburg ist wieder eine Zeit vergangen und wir
hoffen, dass Martin den Bericht von dort empfangen hat.
Da wir heute in den Krueger National Park starten wir
haben es wirklich bis hierher geschafft , und wir nicht
wissen, wann wir danach wieder auf ein Internetcafe
stossen, noch einmal ein kurzes Lebenszeichen. Nachdem
wir Lesotho in uns haben sacken lassen mit all den
vielfaeltigen Eindruecken haben wir uns aufgemacht in die
Drakensberge, zuerst in den Golden Gate Highland National
Park in der Provinz Freestate und dann in den
wundervollen Royal Natal N.P. in der Provinz Kwa Zulu
Natal . Der liebe Gott muss hier eine besonders
schoepferische Phase gehabt haben. Diese Bergwelt ist
absolutly beeindruckend. Ein ganzes riesiges Amphitheater
aus Felsen hat er entstehen lassen mehr als weit ueber
1000 m hoch ueber unserem Campingplatz, der auch schon
weit ueber 1000 m hoch war. Auf der Fahrt dorthin liegen
viele kleine Doerfer mit traditionellen Rundhuetten . Wir
wissen nicht, ob es den Menschen hier finanziell besser
geht als in den Townships, aber die Athmossphaere ist
freier und natuerlicher. Mit einem schwarzen Guide haben
wir uns Bushman Paitings angesehen, die wir von ihm
phantastisch erklaert bekommen haben und anschlieend
waren wir in seinem Dorf bei einer Sangoma, einer
Bis die Tage, Susanne und Hans Martin hier sind sommerliche
Fruehjahrstemperaturen , und bei Euch? Das heisst aber
nicht, dass wir in diesem Land nicht daran erinnert
werden, dass Weihnachten vor der Tuer steht. Wir koennten
Euch hinreissend kitschigen Advents- und
Weihnachtsschmuck aus den Supermaerkten mitbringen. Wollt
Ihr. Dann solltet Ihr Bestellungen aufgeben. Dafuer
erleben wir eine wunderschoene Bluete der
Jacarandabaeume. Leider brauchen diese blaubluehenden
Baeume ganz viel Waerme, da hat es wohl keinen Sinn, sie
bei uns einzufuehren. Sehr schade. Ballito liegt am
Indischen Ozean, 50km noerdlich von Durban und ist wohl
eins der beliebtesten Badeorte, vergleichbar mit
Mittelmeerkueste, Appartementhaeuser en masse, nicht ganz
so riesig und auch nicht so mondaen. Hier sind wir
gelandet, um ein wenig Luft zu holen, von den letzten 14
Tagen und zu waschen und zum Frisoer gehen. Der negative
Grund ist, dass mir die Malariatabletten als Vorsorge
nicht bekommen sind, aber jetzt hat sich wieder alles
beruhigt, nach dem wir dahinter gekommen sind, dass es
nur diese Tabletten sein koennen und ich sie dann vor ein
paar Tagen rigoros abgesetzt habe, wir aber deshalb auch
nicht laenger in den Risikogebieten bleiben wollten.
Schon vorher haben wir beschlossen, nicht mehr zu den
Viktoriafaellen zu fahren, weil ich vor allem mit den
vielen unglaublichen Eindruecken und Erlebnissen bis oben
hin voll bin, dass es einfach zu viel und auch zu schade
ist, noch mehr draufzupacken. So haben wir schon
beschlossen, dass die naechste Reise sein muss. Jetzt der
positive Grund: der Krueger Nationalpark. Es ist eine
besondere Welt, diese Nationalparks und dieser ganz
speziell. So gross wie Belgien faehrst Du Tag fuer Tag,
durch Buschland und bist gespannt, was dir hier alles aus
Gottes riesigem Schoepfungspotential ueber den Weg laeuft
oder am Wegesrand sich raekelt, wie etwa die drei
riesigen maennlichen Loewen, faul wie Leo. Aber die 10 Tage nun mal zusammengefasst Loewen, Bueffel, 7 Rhinos(Nashoerner) Elefanten, hinreissende Giraffen, Warzenschweine, haesslich und deshalb schon wieder richtig schoen, Nicht zu vergessen, unzaehlige Hippos(Nilpferde), die koennen sich uebrigens im Wasser rumdrehen, und mit den Beinen strampeln, Krokodile auch faul, und Zebras, die mag ich besonders, Gnus, Antilopen, besonders die unzaehligen Impalas, aber dann auch wuenderschoene bunte Voegel, Sattelstoerche, Hornraben, Nimmersatt, und und und .... Abends waren wir jedesmal todmuede, es ist unendlich anstrengend, nur ja nichts zu uebersehen, wie z. B. die Pillendreher(Mistkaefer) und hans Martin musste ja auch das Auto noch lenken im Schritttempo und dass so jeden Tag 150km. In den Camps abends merkten wir dann, dass wir doch noch in dieser Welt lebenHier haben wir Janni, Judi und ihre Mutter kennengelernt und einen ganzen Abend mit ihnen verbracht und Ralf aus Essen. ![]() Nach 9 Tagen sind wir wieder aus dem Buschland aufgetaucht und uns auf den Weg nach Swasiland gemacht. Ein kleiner Staat, nicht ganz so eine Enklave wie Lesotho, aber mit 2 Landesgrenzen, Suedafrika und Mozambique. Man spuert, dass hier die Appartheid nicht gegriffen hat. Die Menschen sind locker und in derb Hauptstadt Mbabane vor allem ist es uns aufgefallen, sehr selbstbewusst. Zur Zeit haben sie riesige Strassenbauprojekte vorgesehen, autobahnmaessig. Gesehen haben wir von der Landschaft nicht so viel, mehr durch den Nebel geahnt, dass sie sehr schoen ist. In Mbabane habe ich heisshungrig Spaghetti gegessen, das hat meinen Magen und Darm auch nicht beschwichtigt und mit meinem Elan war es auch nicht so besonders bestellt und das Wetter hat auch nicht so zur Aufheiterung beigetragen. Deshalb mussten wir alles kompensieren, indem wir mal\ wieder richtig auf einem local markt eingekauft haben. Nach zwei Tagen waren wir wieder zu Hause, d.h. in Suedafrika, so ein bisschen ist es wrklich so und sind nun durch die Provinz Kwa Zulu Natal gefahren eine wunderschoene bergige und huegelige Landschaft, die vor allem dadurch sich von den bisherigen Provinzen unterscheidet, weil hier die afrikanische doerfliche Struktur mit strohgedechten Huetten (rund oder auch viereckig und immer mehrere zusammen) erhalten geblieben ist, dazu kleine bestellte Felder. Eine Besonderheit noch: wir waren im Itala Game Reserve, ebemfalls ein Park mit allen Tieren(ohne Loewen), er hat uns landschaftlich und vom Tierreichtum absolut beeindruckt (7 Nashoerner an einem Tag)
und ist sehr zu empfehlen. Uebrigens ganz vielen Dank fuer die E-mails. Wir sind jedemal hingerissen von Euch zu hoeren. So, meine Haut an den Fingerkuppen schreit aufhoeren. Bis die Tage, Susanne und Hans Martin In den letzten drei Wochen ist
weiter, wie Ihr Euch denken koennt, einiges passiert. Endlich hat das suedafrikanische
Dauerreden und schon Herbeireden der furchtbaren
Kriminalitaet hier im Lande gefruchtet. Also, in Durban,
an einem heissen Tag: die Stadt gefaellt uns gut und
wir erkunden die Stadt zu Fuss.Am ungeheuer
belebten Strand, an dem sich alles tummelt, Einheimische,
Schulklassen, Touristen endlich viele Verkaufstaende,
will Hans Martin ein Foto machen und da greift ihm doch
so ein Luemmel in seine Hosentasche und klaut ihm daraus
die Kreditkarten und die Autoschluessel...Hans Martin ist
schnell, aber nicht schnell genug, die Kreditkarten
laesst er vor Schreck wieder fallen aber dann laueft er
mit den Schluesseln davon, Hans Martin hinterher, vor Wut
beeindruckend schnell, aber na ja, aber da kommt ein
anderes nettes Luemmelchen und verspricht ihm
zuckersuess, er haette die Schluessel gesehen und wenn
Geld, dann Schluessel zurueck. Wir verlangen erst
Schluessel und dann Geld und es klappt, mit 5,00 Dm waren
wir dabei. Am Auto zurueck, mussten wir festellen, dass
andere Strolche versucht haben unsere Markise am Auto
abzureissen, aber auch dazu waren sie zu dumm. Die
Halterungen mussten wir allerdings mit Hilfe eines
Handwerkers gerade biegen lassen. Das war Durban. In Port
Shepstone, suedlich von Durban, haben wir Station
gemacht, Hier faehrt der beruehmte Banana Express, eine
Susanne und Hans Martin Ja, wir sind wieder zu Hause und das schon seit 1 1/2 Monaten und die Versuchung ist gross, einfach nicht zu Ende zu schreiben. Aber das waere auch wieder zu schade. Wie Ihr also alle seht, sind wir gut am 1. Dezember wieder in Duesseldorf gelandet, wo uns Martin und Karin morgens abgeholt haben und das Wetter war genauso wie wir es uns vorgestellt haben, grau , nasskalt und unfreundlich. Aber richtig beendet war unsere Reise natuerlich erst, als auch unser Auto seine Seereise beendet hatte. Das hat Hans Martin am 4.Januar in Bremerhaven abgeholt. Schon in Suedafrika hat mit Michael Hendrix von der Firma Trans World Cargo in Cape Town alles hervorragend geklappt. Am selben Tag, an dem wir nachmittags abgeflogen sind, haben wir morgens unser Auto zum Hafen gefahren, waren beim Zoll und haben dann zugesehen, wie unser Auto in den
Container gepackt wurde und wir es seinem Schicksal ueberlassen haben.Der Service der Firma beinhaltete auch, dass wir zum Flugplatz gebracht wurden. Alles super und auch hier hat die Firma Interglobal Shipping Gmbh in Bremen prima gearbeitet. Zu den letzten Tage in Suedafrika. Nachdem wir bei Vera in Stellenbosch gewesen sind,sind wir zurueckgekehrt nach Fishhoek, wo wir sozusagen unsere Reise begonnen haben und haben angefangen, Abschied zu nehmen. Wir haben die Pinguine in Boulders
auf der Kaphalbinsel besucht, der noerdlichsten Kolonie dieser Tiere auf dem Festland, waren in Kirstenbosch, dem wunderschoenen botanischen Garten, wo wir uns noch einmal satt gesehen haben an den wunderschoenen Proteen, deren Hauptbluetezeit gerade jetzt war und haben dem Kap der guten Hoffnung einen Abschiedsbesuch gemacht, dieses Mal ohne Wind, aber bei strahlendem Sommerwetter. Vor dem Eingang zum Nationalpark hatten wieder viele Local people ihre Verkaufsstaende und jetzt haben wir auch noch einmal unsere Menagerie im Auto vervollstaendigt. die kann man jetzt hier im blauen Haus bewundern. Das letzte Wochende sind wir dann noch einmal ins Weinland gefahren, nach Greyton zu Susanne und Mark, die dort ihr Ferienhaus haben. Auf dem Weg dorthin waren wir in Genadendal. Dort hat die Moravian Church (Herrenhuter Bruedergemeinde) ihr Missionszentrum. Heute steht der ganze Komplex unter Denkmalschutz. In der Kirche probten gerade die Kinder ein Weihnachskrippensspiel, Maria und Josef, das Kind - alle schwarz.Ein sehr schoenes kleines Museum, mit der Geschichte des Ortes und eins mit der Geschichte der Druckerei.In Greyton selbst haben wir ein ganz entspanntes Wochenende
mit Susanne und Mark verbracht. Der Ort liegt wunderschoen von Bergen umgeben mit vielen kleinen Haeusern im kapphollaendischen Stil, mit Galerien,huebschen Geschaeften, ein aufstrebender Ferienort. Und dann ging es zurueck nach Cape Town, in unseren uns schon bekannten Backpackers, in der Naehe der Waterfront. Hier haben wir bei phantastischem Sommerwetter die letzten 5 Tage verbracht, mit Gammeln und Lesen, mit Shopping. Mit Susanne und Mark haben wir uns noch einmal zum Essen verabredet. Da waren wir in einem wunderbaren afrikanischen Restaurant, das von einem Schwarzen gefuehrt wurde, mit hinreissender afrikanischen Musik. Und das erste Mal sahen wir genauso viel Schwarze wie Weisse beim Geniessen der koestlichen Speisen und Weine. Das laesst uns fuer die Zukunft dieses Landes doch hoffen, auch wenn wir wissen, dass es in dieser wunderschoenen Stadt anders zugeht als auf dem Land. Aber das ist ja auch uns nicht unbekannt. Ein besonderes Abschiedsgeschenk war unser Treffen in Cape Town mit Biggi und Wolfgang unseren Freunden hier in Essen. Sie waren in Cape Town, um dort Mode zu fotografieren und dieses nicht zum ersten Mal. An unserem letzten Abend haben die beiden uns mitgenommen zu ihrer Lieblingsstelle, und dort haben wir auf einem sonnenwarmen Felsen zugesehen wie die Sonne am Kap ins Meer abgetaucht ist. Ja, und jetzt sind wir wieder hier.Die ersten Bilder sind da, und unser Plan steht fest, einmal werden wir noch wieder ins suedliche Afrika reisen. Susanne und Hans Martin
katimo.de (Mit einer KTM quer durch Afrika - 1999 - 2000) siggitours.de ( Fahren sie mit einem Mercedes G durchs südliche Afrika) africaon ( Informationen rund um den afrikanischen Kontinent) limited horrizon (Websites rund ums Reisen in aller Welt) woick ( Outdoor - Ausrüstung für alle Zwecke) daerr ( Outdoor - Ausrüstung für alle Zwecke) Das Auswärtige Amt ( Reisewarnungen ) DSE ( Deutsche Stiftung für Entwicklungshilfe) Hiv - Net ( Dir größte Bedrohung des afrikanischen Kontinents - HIV - Aids) Universität Botswana ( kann ja nicht Schaden)
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